Ein Schiff für 359 Euro

Jörg Ahrend hat sich vier Exemplare der limitierten Auflage des "Berlin"-Modells gesichert

Laboe. Anfang Februar wurde der neue Seenotrettungskreuzer „Berlin“ in Laboe offiziell in Dienst gestellt. Jetzt ist die „Berlin“ erneut in Laboe eingetroffen – als faszinierend originalgetreues Modell. Jörg Ahrend, Leiter des Informationszentrums Schleswig-Holstein der DGzRS in Laboe, Hafenstraße 4, hat sich vier Modelle der auf 40 Stück limitierten Auflage gesichert, um sie in Laboe anbieten zu können. Mit 359 Euro habe das Modell im Maßstab 1:220 zwar „einen stolzen Preis“, räumt Ahrend ein, aber: „Das ist ein ganz außergewöhnliches Modell. Es ist alles handgemacht.“ Ein kleiner Teil der Summe geht als Spende an die Seenotretter. Die „Vollrumpfversion in Glasvitrine“ ist 18,3 Zentimeter lang , sieben Zentimeter breit und 11,2 Zentimeter hoch. Das Original der „Berlin“ ist 28 Meter lang, 6,20 Meter breit, fast 4000 PS stark und 24 Knoten schnell. Die neue „Berlin“ ist das zweite Schiff der 28-Meter-Klasse der DGzRS. Weil ihr Revier, die Kieler Förde, besonders stark befahren ist, fährt sie die häufigsten Rettungseinsätze. Das Infozentrum, in dem die vier Modelle jetzt stehen, ist montags bis donnerstags von 10 bis 17 Uhr, freitags von 10 bis 16 Uhr sowie von Mai bis Oktober am Wochenende von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Zu erreichen ist es auch unter infozentrum-sh@seenotretter.de oder Tel. 04343/4242644.

Quelle: Kieler Nachrichten

 

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