Laboe will Sozialarbeit in der Grundschule fest verankern

Schulleiterin Claudia Telli betont die Notwendigkeit der Schulsozialarbeit und der Schulassistenz für die Grundschule Laboe

Laboe. „Die Schulsozialarbeit ist von den Schulen heute nicht mehr wegzudenken.“ Darin waren sich alle Mitglieder des Laboer Ausschusses für Bildung, Soziales, Kultur und Sport einig. Sie sprachen sich einstimmig dafür aus, die Stellen für die Schulsozialarbeit und für die Schulassistenz an der Grundschule unbefristet einzurichten und öffentlich auszuschreiben. Die Notwendigkeit dieser Stellen unterstrich Schulleiterin Claudia Telli in der Sitzung. Die Ausschussmitglieder, der Finanzausschuss und die Gemeindevertretung müssen nun darüber noch befinden. Die Stellen, so Ausschussvorsitzender Volkmar Heller, sollte möglichst zum 1. September neu besetzt werden. Alle Vertreter folgten der Auffassung, dies sei notwendig und sinnvoll im Sinne der Förderung der Schüler. Auf Anfrage erläuterte Claudia Telli die Unterschiede zwischen den Aufgabenfeldern. Während die Schulsozialarbeit sich vor allem um das „System Schule als Ganzes“ kümmere, sei die Schulassistenz direkt für die Förderung der Schüler eingesetzt. Es handele sich dabei um schülerbezogene Einzelhilfe, erläuterte die Schulleiterin die Unterschiede. Das Land fördere für einen Zeitraum von fünf Jahren diese Stellen, informierte sie weiter. Vor zwei Jahren hatten sich die Gemeindevertreter dafür entschieden, auf zwei Jahre befristet diese Stellen einzurichten. Diese Befristung läuft nun aus. Die Stellen sollen nun unbefristet ausgeschrieben werden. Volkmar Heller informierte aus dem Arbeitskreis Haus I. Die Gruppe befasst sich seit Langem mit der künftigen Nutzung des Geländes auf dem abgerissenen alten Schulgebäude. Wie Heller sagte, gebe es noch viele „Variable“. So solle nun schnellstens im Finanzausschuss geklärt werden, ob die Gemeinde das leer stehende benachbarte Polizeigebäude erwerben wolle. Dies sollte dann in die Planung mit einbezogen werden. Auch sei die Grundschule derzeit an der Kapazitätsgrenze, sodass dort bei steigenden Schülerzahlen (Neubaugebiet Krützkog) auch neue Räume geschaffen werden könnten, nannte Heller nur einige der Überlegungen. asc
Quelle: Kieler Nachrichten

 

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