Ein neuer Pastor für Laboe

Die Kirchengemeinde Laboe wird im März wieder einen festen Pastor bekommen. Foto: Astrid Schmidt

Seit dem 1. November vergangenen Jahres ist die Laboer Kirchengemeinde ohne einen festen Pastor. Derzeit übernimmt die Aufgabe Jane Menz, seit einigen Jahren in der Probstei als Urlauberpastorin tätig. Doch nun soll Laboe einen neuen Pastor bekommen. Drei Bewerber haben ihr Interesse bekundet, der gerade neu ins Amt gehobene Kirchengemeinderat wählt am 15. März einen der drei Kandidaten. Die stellen sich nun in eigenen Gottesdiensten vor und wollen mit der Gemeinde ins Gespräch kommen.  Am Sonntag, 12. Februar, predigt Pastor Enrico Koch aus Lübz, am Sonntag, 26. Februar, präsentiert sich Pastor Nils Kiesbye aus Hamburg und am Sonntag, 12. März, hält Pastor Niels-Peter Mahler aus Kiel seinen Vorstellungsgottesdienst ab, alle Veranstaltungen beginnen um 10 Uhr. Im Anschluss an die Gottesdienste ist im Gemeindehaus jeweils beim „Kirchenkaffee“ Gelegenheit die Bewerber näher kennenzulernen. „Wir hoffen auf dreimal eine volle Kirche“, betont Kantor Eckhard Broxtermann die Bedeutung der Vorstellungsgottesdienste. Deshalb könne und wolle er auch keine weiteren Angaben zu den Bewerbern machen. „Jeder soll wirklich nur durch seine Persönlichkeit überzeugen“, meinte Broxtermann.  Die drei Kandidaten seien im Alter zwischen 39 und 53 Jahren, nähere Informationen seien aufgrund des Bewerbungsverfahrens zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, erklärte der Kantor.  Die Kirchengemeinde Laboe war nach dem Weggang von Pastorin Andrea Noffke im Herbst vergangenen Jahres zwar ohne festen Pastor, aber dennoch „gut versorgt“. „Alle Befürchtungen, die Besucherzahlen könnten zurückgehen, sind nicht eingetroffen“, berichtete Broxtermann. Man habe sich auch ganz bewusst für den Bewerbungsprozess Zeit genommen. Gleichwohl sei die Gemeinde daran interessiert, „so schnell wie möglich“ einen neuen festen Pastor zu bekommen. „Die Wahl am 15. März wird die erste wichtige Aufgabe für den gerade neu gewählten Kirchengemeinderat. Wann der Gewählte dann sein Amt antreten wird, hängt von der jeweiligen persönlichen und beruflichen Situation des Bewerbers ab“, so Broxtermann.  

Quelle: Kieler Nachrichten

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