Kita-Kinder ziehen an den Strand

Der DRK-Pavillon am Laboer Strand wird abgerissen und durch einen neuen Containerbau ersetzt.Dort soll die Strandgruppe der DRK-Kita in etwa 8 Wochen einziehen. Foto: Astrid Schmidt

Der Container, in dem bisher das DRK Laboe seinen Stranddienst angeboten hat, wird abgerissen. An derselben Stelle wird in wenigen Wochen ein neuer Container errichtet, der den Kindern der Außengruppe, den sogenannten Strandpiraten, als feste Unterkunft dienen soll. Damit schafft der DRK-Ortsverein Platz im Hauptgebäude der Kindertagesstätte, um eine fünfte Krippengruppe einrichten zu können.  Bagger sind derzeit dabei, den DRK-Pavillon am Laboer Strand abzureißen. Grund: Der bisher als Station für den DRK-Stranddienst genutzte Container sollte der Strandgruppe der DRK-Kita als neues Domizil dienen. Doch der Bau erwies sich bei der genaueren Überprüfung als derart marode, dass eine Sanierung nicht mehr sinnvoll gewesen sei, erklärte der DRK-Ortsvorsitzende Jan-Hendrik Köhler-Arp.  Er kündigte den Neubau eines Containers an, den die Strandgruppe in etwa acht Wochen beziehen soll. Auslöser dieser rund 75 000-Euro-Investition ist der Platzbedarf für eine weitere Krippengruppe.  „Wir haben gemeinsam mit der Gemeinde nach Lösungen gesucht, um die Nachfrage nach Betreuungsplätzen für U3-Kinder decken zu können. Mit dem Neubau für die Strandgruppe schaffen wir im Haupthaus Räume für einen weitere Krippengruppe“, so Köhler-Arp weiter. Dafür habe der Ortsverein Geld in die Hand genommen. Nicht zuletzt auch, um sich auch bei der Gemeinde und den Laboer Bürgern für die gute Unterstützung zu bedanken, die der Ortsverein in seiner Krise (KN berichteten) erfahren habe, so der Ortsvorsitzende weiter.  Durch geringe Umbauten im Haupthaus schaffe man einen neuen Krippenbereich mit Gruppen- und Schlafraum, sodass weitere zehn Kinder im Alter von unter drei Jahren betreut werden können.  Insgesamt hat die DRK-Kita damit neun Gruppen: fünf allein im Krippenbereich, vier im Elementarbereich. Die Außengruppe wird mit 20 Kindern den neuen Strandcontainer als festen Anlaufpunkt haben. Zudem werde auch die Station in der Dünenlandschaft, also am anderen Ende des Strandes, für die Kinder erhalten, kündigte Köhler-Arp an. Dies sei ein tolles Angebot, das auch von den Eltern sehr gern angenommen werde, erklärte er. Auch habe man mit bereits einem Außenstandort im Schwanenweg gute Erfahrungen gemacht. „Wir haben Aufgaben der Mitarbeiter anders verteilt, sodass die Verbindung der drei Standorte reibungslos erfolgen werde, meinte Köhler-Arp.  Der neue Containerbau sei zudem so beschaffen, dass auch der Stranddienst, der seit über 40 Jahren an dem Standort zu Hause war, dort untergebracht werden könnte. Allerdings fände sich für dieses Angebot derzeit kein Freiwilliger, sodass der Ortsverein diesen saisonalen Service wohl nicht mehr leisten könne, sagte Köhler-Arp.   

Quelle: Kieler Nachrichten

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