Nach Abriss: Aldi eröffnet neue Filiale in Laboe

Petra Lange aus Wendtorf freut sich, endlich wieder in Laboe einkaufen zu können. "Sehr nobel" beurteilt sie den neuen Aldi-Markt

Laboe. Das Warten hat ein Ende, die Fahrerei nach Schönberg und Heikendorf ebenso. Darüber freuen sich Kunden aus Laboe und der umliegenden Dörfer. Sie konnten am Sonnabend den neuen Aldi-Markt in Augenschein nehmen. „Sehr nobel“, meinte Petra Lange aus Wendtorf.
Eigentlich war sie nur „zum Spaß“ am Sonnabend zum Einkaufen in den neuen Aldi-Markt gekommen. Und aus Neugier, räumt sie ein. Denn als Wendtorferin nutze sie das Angebot im nahegelegenen Laboe. „Wir haben schließlich unter der Baustelle gelitten, dann wollte ich auch sehen, ob sich das gelohnt hat“, meinte sie. Und das hat es. Das bestätigen auch Cornelia Wangler aus Laboe. „Sehr breite Gänge, alles ist sehr übersichtlich angeordnet“, meinte sie. Auch für Doreen und Steffen Albrecht ist die Neueröffnung ein Glück. „Wir müssen eine fünfköpfige Familie versorgen, da nutzen wir natürlich die guten Angebote im Discounter“, sagte Doreen Steffen. Auch die Mitarbeiter sind froh, „wieder zu Hause“ zu sein, wie Hannelore Both es nannte. „Wir fühlen uns hier sehr wohl“, so die Kassiererin.
Der erst wenige Jahre alte Laboer Markt war, wie berichtet, vor einigen Monaten abgerissen worden. Am selben Standort wurde die neue Filiale auf einer Gesamtfläche von 1200 Quadratmetern gebaut und, wie geplant, nach viermonatiger Bauzeit „noch vor Weihnachten“ wieder eröffnet. Der Schwerpunkt des neuen Markts sei nicht die Vergrößerung des Sortiments, sondern die optimale Gestaltung und Präsentation der Produkte. Mit der neuen Filiale wolle Aldi seinen Kunden Einkaufen mit Wohlfühlatmosphäre bieten, teilte das Unternehmen mit. Die entstehe vor allem durch breite Gänge und ein neues Licht- und Farbkonzept. Motivbilder sollen bei der Suche nach Produktgruppen helfen. Geschaffen wurden außerdem Parkmöglichkeiten, die auch am Eröffnungstag trotz Kundenstroms in ausreichender Anzahl vorhanden waren. Asc
Quelle: Kieler Nachrichten

 

Zurück