Früh übt sich für den Ernstfall

Ein Schwerpunkt in der Ausbildung der Jugendwehr ist der Einsatz unter Atemschutz. Hier legen die Jugendlichen die Attrappe an. Foto Astrid Schmidt

 

LABOE. Die Schiffslagerhalle im Schwanenweg hat Feuer gefangen, mehrere Personen sind vermisst. Mit dieser Schadenslage sahen sich die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehren Laboe und Stein in ihrer Jahresabschlussübung konfrontiert. Rund 40 Jugendliche zeigten, was sie in ihrer Ausbildung das gesamte Jahr über gelernt hatten. Jugendfeuerwehrwart Jörg Hoffmann und der Steiner Wehrführer Frank Schütt sind stolz auf ihre Schützlinge, die ihre Sache super gemeistert hätten. Ein Schwerpunkt sei unter anderem der Einsatz mit Atemschutzgeräte-Attrappen gewesen. „So führen wir die Jugendlichen bereits von Beginn der Ausbildung an diese Aufgabe heran. Wer das schon in der Jugendfeuerwehr mitmacht, hat später kaum Scheu, als Atemschutzgeräteträger in den Einsatz zu gehen“, sagte Hoffmann. Auch das gemeinsame Üben mit anderen Wehren sei wichtig, denn so könne man leichter im Ernstfall auch gemischte Einsatztrupps bilden. „Es fällt einfach leichter, wenn man sich kennt“, so der Jugendfeuerwehrwart. Diesem Kennenlernen dienen aber nicht nur die Übungen, sondern auch die jährlichen Zeltlager. Im Vordergrund soll schließlich der Spaß an der Sache stehen. Dass dem so ist, zeigt die hohe Nachfrage der Jugendlichen. „Wir haben zurzeit drei Jugendliche auf der Warteliste, 23 Mädchen und Jungen sind aktiv dabei“, so Hoffmann. Auch die Steiner Jugendwehr hat keine Nachwuchssorgen. Dort verstärken Jugendliche aus Lutterbek die Truppe. asc 

Quelle: Kieler Nachrichten

 

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