Nicht so viele Hausaufgaben an die nächste Generation weitergeben

Wiebke Eschenlauer appellierte an alle Anwesenden, für Freiheit und Demokratie einzustehen. Foto Stoltenberg

Laboe (pst) Passend zum Anlass präsentierte sich auch der Himmel in Grau. Rund 30 Teilnehmer , darunter Bürgermeister Walter Riecken und Laboes ehemalige Bürgermeisterin Karin Nickenig, hatten sich im Kurpark versammelt, um nicht nur der Toten und Verfolgten der Weltkriege zu gedenken. Schon vorher waren die Kränze am Ehrenmal niedergelegt worden. Laboes stellvertretende Bürgermeisterin Wiebke Eschenlauer erinnerte an die dunklen Zeiten der Kriege, als viele Soldaten noch begeistert in den Krieg gezogen waren und an das spätere Leid. Aber nicht nur in der Vergangenheit litten Menschen unter Krieg, Verfolgung und Diskriminierung. Eschenlauer erinnerte an ganz aktuelle Krisen wie die im Nahen Osten, im Irak, die Palästinafrage und das Leid der Menschen in Afrika und Syrien. Wiebke Eschenlauer verlieh ihrem Wunsch Ausdruck, dass, „nicht so viele Hausaufgaben an die nächste Generation weiter gegeben werden.“ Musikalisch untermalt wurde die Gedenkfeier vom Laboer Waldhornquintett. Laboes stellvertretende Bürgermeisterin erzählte von einem Flüchtlingsschiff, das sie im Urlaub auf Teneriffa gesehen hatte und sich spontan entschloss, eine Patenschaft zu übernehmen. Schließlich wurden noch symbolische Papierkraniche verteilt – in der „Hoffnung auf Versöhnung“.

Quelle: Probsteier Herold

Zurück