Laboe will Polizeistation behalten

Noch ist sie besetzt: die Polizeistation in laboe Foto ASC

 

LABOE. Die Laboer LWG und SPD und mit ihnen viele Einwohner geben nicht auf: Sie wollen die Polizei wieder zurück in den Ort holen. Derzeit laufe eine Terminabstimmung mit dem Innenminister, teilt Carsten Leonhardt, einer der beiden Fraktionsvorsitzenden der LWG, mit. Mit über 1000 Unterschriften hatten sich die Initiatoren bereits 2013 an den damaligen Innenminister Andreas Breitner gewandt. Ergebnis: Ein Ortstermin – und dann die Schließung der Station in Laboe. Derzeit gibt es die Polizei in Laboe nur deswegen noch, weil räumliche Engpässe durch den Umbau in Schönberg erst im August beseitigt sein werden. Nun gibt es erneut eine Liste mit über 2500 Namen, die sich für den Erhalt der Polizeistation in Laboe aussprechen. Ein Angebot, diese Liste beim Innenminister abzugeben, lehne man ab. „Die von uns daraufhin initiierte Unterschriftenaktion war aus unserer Sicht nicht nur überwältigend, sondern bringt deutlich zum Ausdruck, dass in Laboe die Angst umgeht“, begründet Leonhard diese Resonanz. LWG und SPD „halten es deshalb für erforderlich, dass der Innenminister persönlich nach Laboe kommt, um die Unterschriftenlisten entgegenzunehmen und gleichzeitig den Bürgern zu erklären, welche Möglichkeiten er aus heutiger Sicht sieht, die Entscheidung über die Schließung der Laboer Polizeistation rückgängig zu machen“. Mit einer einfachen Übergabe der Unterschriftenliste in seinem Büro fühlen sich die Bürger „nicht mehr ernst genommen“, meint Leonhardt. Die Laboer laden deshalb Innenminister Stefan Studt in ihre Gemeinde ein, um ihm persönlich die Unterschriftenliste zu überreichen. Von Asc Quelle: KN

 

Zurück