Heikendorfer Schüler zeigen eine Auswahl ihrer Bilder in Laboe

In Heikendorf haben Künstler, Kunstlehrer und Schüler an einem Strang gezogen: Arno Neufeld (von links), Stefan Maskiewicz und Schülersprecher Moritz Weißgräber zeigten sich bei der Ausstellungseröffnung mit dem Ergebnis zufrieden.

Heikendorf/Laboe. Jetzt ist das Thema, das 17 Schüler aus dem Kunstprofil des Heinrich-Heine-Gymnasiums Heikendorf in Farbe und Bild festgehalten haben. Sie zeigen ihre vielseitig gestalteten Arbeiten derzeit auf zwei Etagen im Freya-Frahm-Haus Laboe.
Zu sehen sind die Arbeiten noch an den kommenden zwei Wochenenden. Entstanden ist die Werkschau in Begleitung des Künstlers Arno Neufeld. Er hatte sich, ebenso wie Kunstlehrer Stefan Maskiewicz im Rahmen des Projekts Schule und Kultur , angesiedelt beim Kultusministerium, zum Kulturvermittler qualifiziert. Ziel dieses Projektes sei es, so die Verantwortliche Ute Kohrs, Schüler, Lehrer und Künstler zusammenzubringen. Dass das Projekt eine echte Bereicherung für sie ist, bestätigten die Schüler. Sie freuten sich außerdem über die vielen Gästen, die zu der Eröffnung ihrer Ausstellung gekommen waren. Die 17 jungen Leute hatten sich mit Pinsel, Spachtel, Händen, Schwamm und vielen anderen Materialien kreativ und experimentell mit dem Thema Jetzt auseinandergesetzt. Anders als im Unterricht standen plötzlich nicht nur zwei, sondern acht und mehr Stunden für die künstlerische Entfaltung zur Verfügung. Ein Umstand, der den Schaffensprozess unheimlich bereicherte, urteilte Künstler Arno Neufeld.  „Sonst gibt es im Unterricht immer viele Vorschriften. Hier konnten wir unserer Kreativität freien Lauf lassen“, bestätigt auch Moritz Weißgräber, Sprecher der Gruppe, einen gewaltigen Unterschied zum herkömmlichen Kunstunterricht. Dazu gehörte es auch, die Bilder für die Ausstellung auszuwählen und zu hängen – eine Herausforderung, die es in sich hatte. Denn es waren rund 200 entstanden. Und: „Wir hatten nur schöne Bilder“, erklärte Weißgräber mit Humor. Die Schüler waren wegen der Zusammenarbeit bei diesem Projekt des Lobes voll und konnten viele Tipps für ihre Arbeit umsetzen. asc  Die Ausstellung Jetzt ist im Beisein aller Akteure bis Sonntag, 7. Februar, geöffnet: sonnabends und sonntags, jeweils 10 bis 17 Uhr.
Quelle: Kieler Nachrichten

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