Zwei Baumspenden für kommende Generationen

Eine schwarze Blutbuche und eine Ulme spendete der Optiker Fielmann den Freunden des Kurparks. Zum symbolischen Spatenstich traten (vonb links) Hans-Werner Peschke, Horst Tuchtenhagen und Uwe Steffen an. Foto Stoltenberg

Laboe (pst) Auch viele von Laboes Kommunalpolitikern ließen es sich nicht nehmen, einen besonderen „Zuwachs“ zu würdigen. Und den darf man gerne wörtlich nehmen. Denn die Freunde des Kurparks hatten sich Anfang des Jahres an den Optiker Fielmann gewandt und um eine Baumspende gebeten. So taten es auch schon viele andere Vereine vor ihnen. Und die Antwort folgte prompt: Fielmann erklärte sich bereit, zwei Bäume für den Kurpark zu spenden. Die wurden jetzt, obwohl sie eigentlich schon länger eingepflanzt wurden, in einer offiziellen Aktion im Kurpark übergeben. Der Optiker Fielmann würdigte damit auch das besondere Engagement der Freunde des Kurparks. Denn die hatten 2007 damit begonnen, den Kurpark zu einem ausgesprochenen Schmuckstück umzuarbeiten. Und das alles mit ehrenamtlichem Engagement. Zu dem Zeitpunkt war der Park alles andere als eine Vorzeige-Anlage. Der Teich war verdreckt, die Grünflächen und Beete waren unansehnlich. So sehr ließ der Zustand des Parks zu wünschen übrig, dass Laboe in Zusammenarbeit mit einem möglichen Investor sogar plante, große Teile des Geländes einer modernen Seniorenresidenz zu opfern. Um diese Pläne und mögliche andere zu verhindern und um Laboern und Besuchern wieder einen schönen Kurpark zu bescheren, taten sich die Freunde des Kurparks zusammen, die den Park innerhalb von nur wenigen Jahren zu einem ausgesprochenen Schmuckstück mit vielen, nicht nur blühenden, Attraktionen machten. Regelmäßig treffen sich die Mitglieder zum Hacken, Harken, Fegen, um den Kurpark für jede Jahreszeit auf Vordermann zu bringen. Regelmäßig wird der Verein von Spendern unterstützt. Und zu denen gesellte sich jetzt auch Deutschlands größter Optiker Fielmann. Der spendete eine schwarze Blutbuche und eine Ulme der Sorte Rebona. Und wer meint, dass Bäume jeglicher Art wohl eher erschwinglich sind, wurde dabei eines Besseren belehrt. Denn Fielmann kaufte die Bäume für die stolze Summe von rund 3.000 Euro. Der Leiter der Wellingdorfer Fielmann-Niederlassung, Horst Tuchtenhagen, war nach Laboe gekommen, um mit dem ersten Vorsitzenden des Vereins der Freunde des Kurparks, Hans-Werner Peschke und mit dem zweiten Vorsitzenden Uwe Steffen zum gemeinsamen Spatenstich anzutreten. Tuchtenhagen lebt selber in Laboe und versprach bei dieser Gelegenheit, dass dies nicht die letzte Spende des Hauses Fielmann für den Laboer Kurpark sein sollte. Tuchtenhagen: „Wir pflanzen Bäume nicht für uns, wir pflanzen Bäume für nachkommende Generationen. Und so hoffe ich, dass noch viele Kinder an diesem Grün Freude haben werden.“ Wie in Laboe engagiert sich Fielmann schon seit Jahrzehnten im Umwelt- und Naturschutz. Das Unternehmen pflanzt für jeden Mitarbeiter jedes Jahr einen Baum – bis heute mehr als eine Million. Nach dem Spatenstich luden die Freunde des Kurparks noch zu einem Umtrunk in ihrer Blockhütte ein. Am Sonnabend, 19. Dezember lädt der Verein ab 17 Uhr zu „Punsch und Schmalzstulle“ ein.

 

Quelle: Probsteier Herold

Zurück