Ausstellungseröffnung im Fraya-Frahm-Haus

In der Reklamewerkstatt laufen die Vorbereitungen: Die Fotografen Astrid Schmidt, Peter Dittmer und Philine Stoltenberg (von links) geben ihren insgesamt rund 100 Fotos den letzten Schliff vor der Ausstellung.

Laboe (pst) Es sind nicht immer nur das Ehrenmal, das U-Boot oder die Schwimmhalle, die ein Foto wert sind. Manchmal, wenn man genauer hinschaut, präsentiert sich das Ostseebad mit seiner Umgebung auch von ganz anderen malerischen, originellen und überraschenden Seiten. Drei Foto-Begeisterte haben sich auf die Motivsuche gemacht: Am Freitag, 4. Dezember, werden sie nun ihre Ausstellung „Objektiv – Laboe und mehr im Fokus der Pressefotografen“ im Freya-Frahm-Haus eröffnen. Los geht es um 17 Uhr mit einer Vernissage. Gezeigt werden Fotografien von Astrid Schmidt, Philine Stoltenberg und Peter Dittmer. Unterstützt wurden sie dabei von der „Reklamewerkstatt“.

Nein, es ist nicht die Riviera, an der Peter Dittmer seine faszinierenden Sonnenuntergänge für die Nachwelt per Foto festhielt. Und während Andere einfach den Hafen fotografieren, wählt der Wahl-Laboer ganz überraschende Perspektiven. Dittmer fotografiert schon seit seiner Jugend leidenschaftlich. Zuerst mit einfachen Rollfilmkameras, später auf diversen Auslandsreisen mit einer Spiegelreflex und diversen Objektiven. Dass er seine Kamera fast immer dabei hat, kann man dem Wahl-Laboer nicht ansehen. Denn heute benutzt er eine kleine Hightech-Kamera, die in jede Hosentasche passt. Seine Bilder sollen vor allem authentisch sein. Rund 60.000 Aufnahmen von Laboe hat Peter Dittmer seit 2010 gemacht, seit 2012 sind rund 18.000 auf seiner Seite www.wir-in-laboe.de zu sehen. Urlauber, die sich wie Robben auf ihren Sonnenstühlen räkeln, muss man nicht unbedingt im Maßstab 1:1 fotografieren. Und manchmal wirkt der Himmel so, als habe man Wolken an einer Wolkenschnur zum Trocknen aufgehängt. Das hat Philine Stoltenberg bei ihrer Motivsuche in Erfahrung gebracht. Die Wahl-Laboerin arbeitet für den Probsteier Herold, studierte Grafikund Fotodesign, arbeitete als Werbetexterin, durchlief dann ein Redaktionsvolontariat bei den Kieler Nachrichten und arbeitete fortan als freie Journalistin. Auch Astrid Schmidt haben es die malerischen und vor allem auch maritimen Motive in Laboe angetan. Astrid Schmidt arbeitet seit 1989 als freie Journalistin für verschiedene Verlage, unter anderem für die „Kieler Nachrichten“ und den „Probsteier Herold“. Seit 1996 lebt sie in Schönberg. Die mittlerweile dreifache Großmutter engagiert sich ehrenamtlich in der Arbeiterwohlfahrt. Als Seemannsfrau hat Astrid Schmidt ein besonderes Faible fürs Maritime und alles, was mit Schiffen zu tun hat. Die Ausstellung im Freya-Frahm-Haus läuft noch bis Anfang Januar und ist von Freitag bis Sonntag, jeweils von 13 bis 17 Uhr zu sehen.

 

Quelle: Probsteier Herold

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