Wenn dem Weihnachtswichtel die Zipfelmütze über die Augen rutscht

Ute Garken war zum ersten Mal mit ihren zauberhaften Stoffideen vor Ort. Den AWO-Adventsbasar mochte sie wegen der gemütlichen Atmosphäre. Fotos: Stoltenberg

Laboe (pst) Dem Holz-Weihnachtswichtel mit der Knubbelnase ist die Mütze über die Augen gerutscht. Und am Stand von Uschi Wieck warteten nicht nur 13 handgefertigte Puppenbettchen für den guten Zweck auf neue Besitzer. Seit über 20 Jahren lädt die Laboer Arbeiterwohlfahrt zum traditionellen Adventsbasar in den Bürgertreff am Hafen. Und von Hand gefertigt sind hier alle Deko-, Geschenk- und leckeren Ideen. Von der schmucken Toneule über den Schwibbogen mit Serviettentechnik, Holzfiguren, Marmeladen oder Gebäck. Dementsprechend viele Stammanbieter und -kunden zieht es alle Jahre wieder nach Laboe. „Egal, was für ein Schietwetter ist, die Leute kommen gerne hierher und fühlen sich wie zu Hause“ , freute sich die Vorsitzende des AWO-Ortsvereins, Heidemarie Kuhn. Und wer nicht unbedingt auf der Suche nach Geschenken oder Dekoartikeln war, konnte im ersten Stock bei Erbsensuppe oder selbstgemachten Torten nach Herzenslust klönen. Mit ihren zauberhaften Stoffideen war Ute Garken zum ersten Mal im Bürgertreff eine von insgesamt zwölf Anbietern. Zwar war der Ansturm zuerst noch nicht so berauschend, aber das störte die gebürtige Neumünsteranerin nicht. Denn auch ihr gefiel der gemütliche Charakter des Adventsbasars. Uschi Wieck war sehr zufrieden. Denn neben ihren Puppenbettchen hatte sie auch handbemalte Porzellanbecher, dekorative Holzwimpel und schönen Fimo-Schmuck im Angebot. Und weil der Erlös auch noch an den Förderkreis krebskranker Kinder ging, griffen viele Besucher im Bürgertreff gerne zu. Für Ute Garken und viele andere Anbieter ist eigentlich das ganze Jahr über Vorweihnachtszeit. Denn, so die Laboer Erstanbieterin: „Die ersten selbst genähten Weihnachtsmänner saßen schon im Spätsommer auf meinem Sofa.“

Quelle: Probsteier Herold

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