Laboe: Haus I soll bis Ostern 2015 abgerissen sein

Die alte Skaterbahn ist nicht mehr intakt

Laboe. Wie berichtet, hatte es Aktionen und Unterschriftenlisten von Jugendlichen und ihren Eltern gegeben, um die Skaterbahn im Rosengarten zu erhalten. Dabei hatten Laboer auch darauf verwiesen, dass eine solche Anlage sehr wohl in den Bauplänen für die Neugestaltung des Rosengartens und des Hafenumfeldes enthalten sei.
Wie Ausschuss-Vorsitzender Volkmar Heller, erläuterte, hätten die Fraktionen lange über den Standort und die Notwendigkeit beraten, dort wieder eine solche Bahn zu errichten. Er stellte Beispiele für Geräte vor, über die er sich in anderen Orten informiert hatte. Gebaut werden kann die Anlage aber erst im Mai, da der Spezialasphalt für den Untergrund höhere Temperaturen benötige und in den Wintermonaten von den Asphaltherstellern nicht geliefert werde, erklärte Bürgermeister Walter Riecken. Das Haus I, das ehemalige und seit mehr als sechs Jahren leer stehende Schulgebäude, soll bis Ostern 2015 abgerissen sein. Wie Riecken erklärte, sei das Geld nun in den Haushalten 2014 und 2015 (50 000 Euro insgesamt) eingestellt. Bisher hatte die Kommunalaufsicht des Kreises Plön aufgrund der finanziellen Situation der Gemeinde die Abrisspläne durchkreuzt. Den bestehenden Beschluss, dort nun Parkplätze und einen Schulgarten zu errichten, wollen die Ortspolitiker aufheben. In einem Arbeitskreis soll über die Nutzung des Standortes, gegebenenfalls ein Neubau für die offene Ganztagsschule, Kinder- oder Seniorenbetreuung, als Mehrgenerationenhaus oder ähnliches, nachgedacht und ein Nutzungskonzept erarbeitet werden. Der Ausschuss folgte damit bei einer Gegenstimme dem Antrag der Fraktion der Grünen. Carsten Leonhardt (Wir für Laboe) mahnte beim Stichwort Neubau eines Gebäudes zur finanziellen Zurückhaltung, ebenso wie die LWG. Wie Asylbewerber in der Gemeinde Laboe ins gesellschaftliche Leben integriert werden können, soll ein „Runder Tisch Flüchtlinge“ beraten und organisieren. Der Ausschuss sprach sich für die Einrichtung eines solchen Gremiums aus, die Fraktionen beraten über die Teilnehmer.

 

Von Astrid Schmidt

Quelle: Kieler Nachrichten

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