Schwimmhalle: Auch Ausschuss stimmt der Kurabgabe zu

Laboe. Nun ist es amtlich: Besucher der Schwimmhalle in Laboe müssen zum Eintrittsgeld auch die Kurabgabe von 2,50 Euro bezahlen. Diese Änderung der Gebührensatzung verabschiedeten die Mitglieder des Werkausschusses Hafen, Schwimmhalle und Tourismus am Mittwoch in ihrer Sitzung einstimmig.  Bürgermeisterin Ulrike Mordhorst informierte zuvor über den Stand des Wirtschaftlichkeitsgutachtens, das nach einem runden Tisch mit den Umlandbürgermeistern Ende des vergangenen Jahres beschlossen worden war und von der Gemeinde in Auftrag gegeben werden soll. Demnach gebe es inzwischen zwar drei Angebote, eine Auftragsvergabe könne aber erst erfolgen, wenn die Förderzusage der Aktivregion Ostseeküste vorliege. Die geforderten Anträge dazu, so Mordhorst weiter, könnten aber erst gestellt werden, wenn die richtigen Formblätter dafür vorhanden seien. „Laut Mitteilung des Geschäftsführers der Aktivregion Landsberg kommen die erst Ende September“, sagte Mordhorst. Damit sei nun knapp ein Jahr vergangen, ohne dass seitens der Gemeinde etwas passiert sei, monierte Carsten Leonhardt (Wir für Laboe) aus den Zuhörerreihen den bürokratischen Ablauf. Auch die Bewerbung der Jahreskarte für die Schwimmhalle hatte wenig Erfolg gebracht. Fünf Karten seien verkauft worden, informierte die Bürgermeisterin. Die Kosten für die Sanierung der Sanitäranlagen am Laboer Jachthafen belaufen sich auf rund 188 000 Euro, geplant waren ursprünglich 160 000 Euro. Zwischenzeitlich waren, wie berichtet, unerwartete baulich Mängel aufgetreten (Lüftung, Rohrleitungen), die zu dieser Kostensteigerung geführt hatten. Die Mehrkosten, so die Bürgermeisterin, seien aufgefangen worden, weil die Sanierung der Steganlagen (Steg L) verschoben worden waren. asc  

Quelle: Kieler Nachrichten

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