Warum nicht Fischmarkt? Auf einem Flohmarkt gibt es schließlich gar keine Flöhe ...

Auf die Tierchen, fertig los: Lustige Figuren aus besonders robustem Kunbststoff erfreuen sich gerade bei Urlaubern hoher Beliebtheit. Foto: Stoltenberg

Laboe (pst)  Angesichts von bisweilen fast noch spätsommerlichen Plusgraden und strahlender Sonne fällt es Anderen wiederum schwer, jetzt schon an die Anschaffung der Weihnachtsdeko zu denken. Nicht so auf Laboes Fischmarkt, auf dem es bekanntlich ja auch unter anderem Fisch gibt. Um das Sortiment aber mal auf einen tierischen Nenner zu bringen, könnte der „Fisch“- auch partieller „Floh“- oder auch „Erdmännchen“-Markt heißen. Für kauffreudige Urlauber kein Problem. Denn gerade vielen von ihnen hat eines der originellen Tierchen aus besonders robustem Kunststoff gerade noch zu ihrem Glück gefehlt. Genau wie ein Kunststoff- Schneemann – in diesem Jahr besonders liebevoll gestaltet – von einigen Urlaubern schon mal fürs Fest der Feste gebunkert wurde. Denn, so die Beobachtung der Händler: „Die Einheimischen kaufen so etwas nicht. Die haben schon alles.“ Abgesehen von der Einsicht, dass „der Laboer schon alles hat“, zumindest wenn es um drollige Kunststoff-Tiere, Kapitäne oder Leuchttürme für den Garten geht, konnte man wieder mal auf dem Fischmarkt alles erstehen, was im näheren und ganz entfernten Sinn etwas mit Fisch zu tun hat. So wie Krabben oder Fischbrötchen. Daneben gab es die Düsentempo-Putzausstattung für das Auto, den Durchblick-Reiniger für die Brille, Magnetschmuck, allerlei Elbe-Obst, eine Mega Lolli- und Bonscher-Auswahl, garantiert fischfreie Grillwürste oder Erbsensuppe und Second-Hand-Bücher. Die Händler zeigten sich angetan vom Interesse der Kundschaft und vom neu gestalteten Hafenumfeld. Viele Laboer haben allerdings ein Problem mit dem kommerziellen, unpersönlichen Charakter des Fischmarktes mit vielen Angeboten und auch Fisch. 

Quelle: Probsteier Herold

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