Heikendorf: Verwirrung um Umzug der Laboer Polizei

Das von Feuerwehr und Polizei gemeinsam genutzte Haus der Sicherheit in Heikendorf kommt demnächst Zuwachs. Foto C. Kuhl

 

HEIKENDORF. Der geplante Umzug der Laboer Polizeibeamten ins Heikendorfer Haus der Sicherheit (wir berichteten) kommt nun doch nicht so schnell wie von Gemeindeseite bislang erwartet wurde. Bürgermeister Alexander Orth ging davon aus, dass der Umzug zum 1. Oktober erfolgen würde. Dieses von ihm in der jüngsten Sitzung des Wirtschafts- und Verkehrsausschuss mehrfach erwähnte Datum sei ihm vom Innenministerium genannt worden, so Orth auf Nachfrage. Nach Mitteilung der Polizeidirektion Kiel stehe der Termin zur Schließung der Laboer Dienststelle derzeit noch gar nicht fest. Vom Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GMSH), Mieter der in Zukunft von der Polizei erweiterten genutzten Räumlichkeiten im Haus der Sicherheit, habe Orth nun erfahren, dass sich der Umzug verzögern werde. Es müsste laut GMSH noch einiges umgerüstet werden. Für die CDU gibt es ohnehin „noch ein paar Fragen, die geklärt werden müssen“, so der Ortsvorsitzende und Gemeindevertreter Gerald Baden in einer Pressemitteilung. Nach Ansicht der CDU fehle neben einigen Zahlen zu künftigen Mieteinnahmen auch noch die Kostenaufstellung für eine vorübergehende Containerlösung zur Unterbringung von Büros der Altheikendorfer Feuerwehr. Fakt ist, dass die geplante personelle Aufstockung der Polizeistation von allen politischen Parteien in der Gemeinde begrüßt wird. Das von Polizei und Feuerwehr gemeinsam genutzte Gebäude muss deshalb und auch wegen fehlender Feuerwehr- Stellplätze zwingend erweitert werden. Im Wirtschaftsund Verkehrsausschuss hatte man sich für die große Lösung und einen komplett überdachten Hallenanbau für zwei zusätzliche Garagenplätze mit etwa 220 Quadratmetern Gesamtnutzfläche im Obergeschoss ausgesprochen. Eine erste Kostenschätzung beläuft sich auf 750 000 Euro. uhl 

Quelle: Kieler Nachrichten

 

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