Bürgertreff: Kreis-AWO enttäuscht von den Laboer Mandatsträgern

Der AWO-Kreisvorsitzende Kai Bellstedt ist tief enttäuscht von der Entscheidung der Laboer Politiker

Laboe/Kreis Plön (pst) Tief enttäuscht zeigt sich die Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Kreis Plön von den politischen Mandatsträgern in der Gemeinde Laboe. Zuletzt im BSKS-Ausschuss hätten die Vertreter von CDU, LWG, „Wir für Laboe“ und GAL klar zum Ausdruck gebracht, dass sie das von der AWO geplante Projekt „Bürgertreff und Inklusionscafe“ am Hafen nicht unterstützen und damit die Pläne der AWO zunichte machen.
„Wir verhandeln schon seit einigen Jahren mit der Gemeinde bezüglich eines Kaufs oder möglichen Erbbaurechts für den AWO-Bürgertreff am Hafen“, so der Kreisvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt, Kai Bellstedt. Die AWO nutzt das Gelände seit 1987 im Rahmen eines Pachtvertrags, der noch bis 2035 läuft. Die Pläne der AWO sahen vor, das bestehende Gebäude wegen der maroden Bausubstanz abzureißen und einen Neubau an gleicher Stelle zu errichten, berichtet die Vorsitzende des AWO-Ortsvereins Laboe, Heidemarie Kuhn. Die Arbeiterwohlfahrt plante, zwei Wohnungen für Menschen mit Beeinträchtigungen zu schaffen. Außerdem sollte die Bürgerbegegnungsstätte mit einem öffentlichen, inklusiven Cafe verbunden werden. „Im Cafe sollten Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam arbeiten können“, sagten Heidemarie Kuhn und Kai Bellstedt. Die Pläne für das „ehemalige Leuchtturmprojekt“ seien jetzt geplatzt. Die AWO wird nun versuchen, das Projekt an einem anderen Ort zu realisieren. Quelle: Probsteier Herold

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