Drei Brüder auf Frauensuche

Der Jüngste, Jens Sörensen (Chistian Becker), hat schon ein Gläschen zu viel, als er auf Rosemarie (Ilse Hoppe) trifft

 

Laboe. Een Fro für den Klabautermann – heiß der Schwank in fünf Akten von Christof Wehking, der am Sonnabend, 18. Juli, 20 Uhr, im Laboer Lachmöwen-Theater am Kurpark Premiere feiert. Das Ensemble der Niederdeutschen Bühne Laboe „De Laboer Lachmöwen“ feilen derzeit unter der Regie von Birgit Bockmann noch an den letzten Details. Die drei Brüder Ole (Jan Steffen), Nils (Matthias Dehn/Asmus Finck-Stoltenberg) und Jens Sörensen (Christian Becker) sind Junggesellen. Und sie fühlen sich dabei auch gar nicht unwohl. Wenn denn da die von ihrem verstorbenen Onkel ererbte Gastwirtschaft Klabautermann nicht wäre. Die wird von den drei Fischern nämlich so nebenbei betrieben. Der Dienst in der Kneipe wechselt täglich, und genauso sieht es dort auch aus. Während zwei Brüder dem Fischfang nachgehen, schiebt der Dritte Dienst – eine Arbeitsteilung, die das einstige Prunkstück norddeutscher Gastlichkeit bald in den Ruin bringt. Doch eine Haushälterin ist teuer, was also tun? Da hat Postbotin Lisa Paulsen (Traute Steffen) eine Idee: Eine Frau muss her. Einer der Drei muss also heiraten. Die neue Ehefrau könnte ja nicht nur Kneipe und Mann versorgen, sondern sich auch gleich noch um die beiden anderen Brüder kümmern. Die Frage ist nur: Wer soll heiraten? Und vor allem: Wen? Die Suche beginnt und die Brüder üben schon mal Etikette. Vielleicht einen Handkuss zur Begrüßung... Schließlich ist da noch Lisas Nichte Lotti (Kim-Rieke Kruse), die übergangsweise „klar Schiff“ gemacht hat und sich in einen der Fischer verguckt. Welcher der Drei schließlich heiratet, und ob Lisas Plan aufgeht, müssen sich die Zuschauer schon selbst ansehen.  Jan Steffen, der als frisch gebackener Vater und einer ausgesetzten Spielzeit nun wieder in alter Manier dabei ist, freut sich auf das Stück besonders. „Ich konnte es kaum abwarten“, sagte er. Neu zum Team gehören drei Souffleure: Sylvia Glismann, Jens Bahns und Sabine Schulz übernehmen neben Heike Rißmann die Rolle der „Toseggersch“.  Für das Bühnenbild, das bis ins Detail an eine rustikale Dorfschänke aus den 60er-Jahren erinnert, zeichnet Bühnenbauer Sönke Schnoor verantwortlich. Seit 28 Jahren zeigen die Laboer Lachmöwen plattdeutsches Theater, das mittlerweile Kultstatus erreicht hat. asc Das Stück läuft bis 31. Oktober im Theater am Kurpark. Weitere Termine im Juli: Dienstag, 21., Freitag, 24., Sonntag, 26., Dienstag 28., und Freitag, 31. Gespielt wird jeweils 20 Uhr, sonntags 16 Uhr. Besucher haben im Vorfeld Gelegenheit, im Foyer beim Service-Team einen Imbiss zu genießen: Die von Chef-Lachmöwe selbst gemachten Fischfrikadellen haben ebenso Kultstatus wie das Lachmöwen-Theater selbst. Karten gibt es im Vorverkauf, Tel. 04343/4946440, oder im Internet, www.lachmoewen.de
Quelle: Kieler Nachrichten

 

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