"Trudelmaus-Pokal": Nicht nur die Dänen hatten den Bug vorn

So wirken die Folkeboote am eindruckvollsten: Unter vollen Segeln und mitten im sportlichen Wettbewerb (Foto: hfr)

Laboer und begeisterte Segler wissen es längst: Einmal im Jahr lädt der Laboer Regatta Verein von 1910 zur Regatta der Nordischen Folkeboote um den begehrten „Trudelmaus-Pokal“ ein. 28 Bootseigner kamen mit ihren schönen Booten, die dann im Hafen bewundert werden konnten. Zwar gab es in der Vergangenheit auch Regatten, bei denen über 50 Segler mit ihren Folkebooten an den Start gingen – in diesem Jahr freuten sich die Veranstalter aber besonders darüber, dass das Feld der dänischen Teilnehmer so groß war. Und die hatten in den Vorjahren immer wieder den Bug vorn, stießen aber in diesem Jahr auf sehr starke deutsche „Gegner“. Die Regatta wird seit neun Jahren vom LRV ausgetragen. Im Vorteil dabei sind natürlich jene Schaulustigen, die selber ein Boot ihr Eigen nennen oder eine seetaugliche Mitfahrgelegenheit haben. Denn die Regattafelder sind natürlich nicht vom Laboer Hafen aus einzusehen. Besonders beeindruckend ist der Anblick der Folkeboote, wenn sie unter vollen Segeln fahren. Aber auch der Anblick der aus- und einlaufenden Regatta-Teilnehmer war schon für viele Hafenbesucher ein Höhepunkt. In Insgesamt fünf Rennen galt es am Sonnabend und Sonntag, möglichst viel seglerisches Geschick zu zeigen. Das war besonders gefragt, weil am Sonnabend zuerst eher ein laues Lüftchen wehte. Keine Idealbedingungen also für rasante Rennen. Am ersten Regattatag lagen schließlich drei deutsche Boote vorn, ein großer Erfolg insofern, als ansonsten die Dänen bei der Regatta um den Trudelmaus-Pokal sehr erfolgreich waren. So auch 2014, als drei dänische Folkeboote mit ihren Besatzungen auf den ersten Plätzen landeten. Nachdem am Sonntag die Windstärken deutlich zugenommen hatten, wurde das Feld nochmal durchgemischt und am Ende standen folgende Gewinner fest: Folkeboot „Idefix“ aus Dänemark landete auf dem ersten Platz, die „YLVA“ aus Deutschland vom Kieler Yachtclub sicherte sich den zweiten und die „Pas-Sais“ aus Dänemark den dritten Platz. 

Quelle: Probsteier Herold

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