Grundschüler zieht es in die dänische Südsee

Die Vorfreude unter den 15 Laboer Grundschülern war schon vor Bezug der Gästekojen auf dem Plattbodenschiff "De Albertha" groß. Foto Christoph Kuhl

Laboe. Mit 15 jungen Crewmitgliedern und der Stammbesatzung an Bord lief gestern der Traditionssegler „De Albertha“ aus dem Laboer Hafen aus. Die dreitägige Segelreise für Viertklässler der Grundschule bietet der Verein Ole Shippn seit 2001 und auch diesmal wieder auf zwei Törns an. Bei guten Windverhältnissen geht es mit dem holländischen Plattbodenschiff aus dem Jahr 1891laut Detlef Boie bis in die dänische Südsee. Bevor gestern die Leinen im Heimathafen losgemacht wurden, stand zunächst die knapp einstündige Sicherheitseinweisung auf dem Programm. Zuvor hatten die Schulkinder ihre Vier-Bett- Kojen bezogen und für das obligatorische Abschiedsfoto an Deck die Rettungswesten angezogen. Das Kommando an Bord hat Schiffseigner und OSL-Vereinsmitglied Arne Schulte. Insgesamt acht erwachsene Betreuer werden sich beim ersten Segeltörn an den drei Segeltagen um die Viertklässler kümmern. Am Sonntag folgt der zweite mit neun Schulkindern. Abends wird jeweils ein Hafen für Spiel und Spaß an Land angelaufen. Klare Sache, dass die Jungen und Mädchen auf dem Vor- und Achterschiff auch mit anpacken. Bis zu 340 Quadratmeter Segel kann auf der „Albertha“ bei einer Masthöhe von 26 Metern gesetzt werden – ohne technische Hilfsmittel allein von Hand wie vor 100 Jahren. Die für Eltern kostenlosen Segeltörns ihrer Kinder werden laut Detlef Boje meist aus Landesmitteln und mit Sponsorengeldern heimischer Firmen bezuschusst. In diesem Jahr jedoch werden sie fast ausschließlich aus Vereinsmitteln finanziert. uhl  

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