16. Dorschtage: Hier kommt es tatsächlich auf die Länge an

Da schau her: Dieses Exemplar von einem Dorsch ist auch schon recht ansehnlich. Foto Stoltenberg

Laboe (pst)  Nein, hierbei handelt es sich nicht um einen zweifelhaften Wettbewerb der horizontalen Kategorie sondern die ganz ehrenwerten Gewinnbedingungen bei den Laboer Dorschtagen. Zum 16. Mal stechen Angelkutter vom Ostseebad aus in See, um den längsten, dicksten und schwersten Dorsch mit nach Hause zu bringen. Aus ganz Deutschland und auch immer wieder aus dem Ausland zieht es Hobbyangler nach Laboe, um beim tierischen Wettbewerb ein imaginäres Krönchen zu ergattern. Beginn ist am Donnerstag, 26. März. Zum ersten Mal wird bei den Dorschtagen das neue Veranstaltungsgelände einer Belastungsprobe ausgesetzt. Es war schon erstaunlich, wie groß manche Dorsche waren, die im vergangenen Jahr aus der Ostsee geangelt wurden. In der Überzahl waren allerdings wieder jene Fische, die nicht die geringste Chance hatten, im Wettbewerb zu brillieren. Den Auftakt der Dorschtage macht am Donnerstag, 26. März, um 18 Uhr die Öffnung des Festzelts am Hafen. Besucher können die Infostände besuchen und Angelgeräte in Augenschein nehmen. Um 20.30 Uhr werden die 16. Dorschtage im Festzelt feierlich eröffnet. Neben dem Veranstaltungsprogramm werden bei dieser Gelegenheit auch die Kutterkapitäne vorgestellt. Die Eröffnung klingt um 23 Uhr aus. Am Freitag, 27. März, stechen die Angelkutter um 8 Uhr morgens in See. Um 16.30 Uhr werden die Kutter im Hafen zurück erwartet. Ab 17 Uhr darf man dann gespannt sein: denn um diese Zeit werden die längsten Dorsche des Tages gemessen. Außerdem werden die Ergebnisse des Tippspiels der DGzRS bekannt gegeben. Interessierte können ab 18 Uhr im Festzelt wieder Angelgeräte in Augenschein nehmen. Der längste Dorsch des Tages wird ab 20 Uhr im Festzelt prämiert und ist gleich am zweiten Tag willkommener Anlass für eine große Party, die um 23 Uhr endet. Wieder laufen die Kutter am Sonnabend, 28. März, um 8 Uhr aus und werden gegen 16.30 Uhr wieder zurück erwartet. Wobei die Erfahrung der vergangenen Jahre lehrte, dass man das 16.30 Uhr nicht auf die Minute genau nehmen muss. Am Sonnabend wird es dann besonders spannend, weil man beim Ausmessen des längsten Dorsches auch die Vergleichslängen vom Vortag hat. Für Interessierte werden Vorführungen im Meerforellen- und Brandungsangeln geboten. Ab 19 Uhr haben Besucher Gelegenheit, beim Königsball über das Festzelt-Parkett zu schweben. Und dann wird es ernst. Denn im Zelt hagelt es Titel. Zuerst wird der längste Dorsch des Tages und im Anschluss daran werden König und Königin prämiert. Und damit nicht genug. Denn es werden auch die Zweit- und Drittplatzierten und die besten Jugendlichen ausgelobt. Hinzu kommt die Prämierung des besten Sechserteams. Mit einem Frühschoppen beginnt um 12 Uhr das Sonntagsprogramm. Ab 13 Uhr klingen die Dorschtage mit dem Rahmenprogramm langsam wieder aus. Der Shanty Chor von OSL singt noch einmal um 15 Uhr im Festzelt. 

Quelle: Probsteier Herold

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