Der Maler Franco Costa ist im Alter von 80 Jahren gestorben

Der Welt ein Lächeln: Der Künstler Franco Costa 2012 während der Eröffnung seines neuen Wohn- und Atelierhauses "Franco Costa Haus" in Laboe. Fotos Heine

Rom/Laboe (pst)  Am vergangenen Mittwoch ist der weltbekannte Maler mit der Faszination für den Norden in seiner Heimatstadt Rom im Alter von 80 Jahren gestorben. Dass den italienischen Maler Franco Costa seit Jahren eine tiefe Faszination mit der Stadt Kiel und Schleswig-Holstein verband, zeigte nicht nur die Wahl seiner bevorzugten Motive. Sehr plakativ und farbintensiv beschränkte sich Costa auf die wesentlichen, typischen Elemente einer Land- oder Ortschaft. Und trotzdem schaffte es Costa, ohne jegliche Detailverliebtheit die Atmosphäre der Region einzufangen. Seine Verbundenheit zu Schleswig-Holstein zeigte sich aber auch in der Auswahl seiner Wohnsitze und Ateliers. Schon seit vielen Jahren hatte Franco Costa ein Atelier in Mönkeberg. 2012 zog er in das „Franco Costa Haus“ im Laboer Kiebitzredder. In den Sommermonaten lebte und arbeitete er hier mit seiner Frau. Das „Franco Costa Haus“ in Laboe ist aber keine Galerie oder Verkaufsraum, sondern ein Wohnhaus. Viele Laboer und Laboe- Besucher nutzten die Gelegenheit, einfach mal vorbei zu schauen, sich im Atelier umzusehen und auch das eine oder andere „norddeutsche Bild“ direkt bei Franco Costa zu kaufen. Gerade die Kieler Förde und das Laboer Ehrenmal animierten Costa zu seinen unterschiedlichsten Bildern. Seine Werke sind sein Vermächtnis: Der stets lächelnde Mann mit den freundlichen Augen wird dank seiner vielen Landschafts- oder Schiffsbilder, die hier entstanden und als Kunstdrucke in vielen Wohnzimmern oder Wartezimmern der Region hängen, nicht in Vergessenheit geraten. 

Quelle: Probsteier Herold

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