Laboe sucht gemeinsamen Weg

Laboe. Ruhe und Besonnenheit – das ist die Marschrichtung, die sich in der ersten interfraktionellen Zusammenkunft der Laboer Ortspolitiker nach dem Tod von Bürgermeister Walter Riecken abzeichnet. Wie die stellvertretende Bürgermeisterin Wiebke Eschenlauer erklärte, seien alle Fraktionen daran interessiert, möglichst einen gemeinsamen Weg für die Zukunft der Gemeinde zu finden. Und da bleiben genau zwei Möglichkeiten: Entweder, es findet sich ein Kandidat aus den Reihen der Gemeindevertreter, der die Aufgaben eines ehrenamtlichen Bürgermeisters übernehmen möchte und kann. Oder die Gemeindevertreter beschließen, erneut den Weg der Hauptamtlichkeit einzuschlagen. Beides, so Eschenlauer, sei mit Blick auf die rein rechtliche Seite besprochen worden. Eine Entscheidung darüber soll in aller Ruhe in den Fraktionen getroffen werden. „Es ist die Hausaufgabe an alle Fraktionen, zu überlegen, welchen Weg wir einschlagen wollen“, so die stellvertretende Bürgermeisterin. Die Fraktionen werden sich in zwei Wochen erneut treffen. Eschenlauer bekräftigte noch einmal, dass ihr sehr an einer möglichst einvernehmlichen Lösung gelegen sei. asc

Quelle: Kieler Nachrichten

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