20. März: Das Infozentrum feiert große Eröffnung

Ein Blickfang ist der Simulator in der Ausstellungshalle. Aber auch sonst haben (von links) Jörg Arend, Holger Zick und Renate Nannen-Mußmann ihren Besuchern viel zu bieten. Foto hfr

Laboe (pst) Schon jetzt kommen Neugierige vorbei, um einen Blick auf das neue Infozentrum der Seenotretter am Hafen zu werfen. Denn der Countdown für die offizielle Eröffnung läuft. Am Freitag, 20. März, stehen der Leiter des Infozentrums der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und sein Team bereit, um den Besuchern von 14 bis 17 Uhr Einblicke in das Zentrum und die Arbeit der Retter zu geben. Und natürlich wird es auch Erfrischungen geben. Das „Infozentrum Nord“ ist allerdings namentlich mittlerweile Vergangenheit. Denn es heißt ab sofort und künftig „Infozentrum Schleswig-Holstein“. Von hier aus werden insgesamt 230 Veranstaltungen im nördlichsten Bundesland koordiniert. Denn bei vielen Ereignissen ist auch die DGzRS mit ihren Kreuzern, Seenotrettungsbooten oder Infoständen vor Ort. Wer mehr über die Arbeit der Seenotretter erfahren oder förderndes Mitglied werden will, hat dazu jetzt im neuen Infozentrum Schleswig-Holstein direkt am Hafen Gelegenheit. Das wurde in den neuen Rettungsschuppen integriert. Für die Mitarbeiter Jörg Arend, Holger Zick und Renate Nannen-Mußmann ist das neue Zentrum aus verschiedenen Gründen ein idealer Arbeitsplatz. Denn direkt um die Ecke ist der Seenotkreuzer „Berlin“ stationiert, außerdem hat man in Laboe die höchst seltene Gelegenheit, gleich drei Rettungsschuppen aus unterschiedlichen Zeiten in Augenschein nehmen zu können. Im neuen Zentrum erwartet die Besucher ein hellen Ausstellungsraum, in dem drei Vitrinen mit original Werft-Modellen von Seenotkreuzern stehen. Allerdings werden jene Kreuzer, die nicht in Laboe stationiert sind, künftig gegen die „Theodor Heuß“, den Vorgänger der „Berlin“ und den für 2017 neu geplanten Kreuzer „SK 36“ ausgetauscht. Kinder haben in der Spiel- und Malecke viele Beschäftigungsmöglichkeiten. Mit dem „kleinen Küstenkino“ können sich Besucher anhand von verschiedenen Filmen über die Arbeit der Seenotretter informieren. Ein besonderer Blickfang in der Ausstellungshalle ist der große Simulator, der für Ausbildungszwecke genutzt wird. Auf ihm kann aber auch die abgespeckte Variante des Spiels „Die Seenotretter“ gespielt werden. Im hinteren Bereich gibt es eine große Halle für verschiedene Veranstaltungen wie die Filmvorträge. Und auch ein Rätsel und eine Überraschung erwartet die Besucher des Infozentrums Schleswig-Holstein. Außerdem kann man hier verschiedene Artikel wie einen Plüsch-Seebären, das Kochbuch der Seenotretter oder Schlüsselanhänger erstehen. Zur Einweihung des Zentrums am 20. März ist ein buntes Programm geplant: Das Seenotrettungsboot „Berlin“ wird Gesellschaft vom Seenotkreuzer „Nis Randers“ bekommen, der am Sofa von Laboe festmacht. Und auch Seenotrettungsboote werden im Hafen aus gegebenem Anlass zu Gast sein.

Quelle: Probsteier Herold

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