Baugebiet hinter der Kirche weiterhin nicht ohne zweite Zufahrt

Laboe. Die Bebauung hinter der Kirche in Laboe rückt in weite Ferne. Die Gemeinde bleibt bei ihrer Entscheidung: Keine Bebauung der im Hinterland gelegenen Grundstücke ohne zweite Zufahrt. Dafür sprachen sich die Mitglieder des Bauausschusses in ihrer Sitzung am Dienstag einhellig aus. Das Baugebiet hinter der Kirche muss dauerhaft eine zweite Zufahrt erhalten. Die Ausschussmitglieder rücken von diesem Planungsziel nicht ab und reagieren damit auf die vehemente Bitte vieler Anwohner in der Ostlandstraße und den benachbarten Straßen. Sie haben, wie mehrfach berichtet, Sorge vor der Verkehrsbelastung, die eine Bebauung des im hinteren Bereich liegenden Geländes mit nur einer Zufahrt – nämlich ausschließlich über die Ostlandstraße – mit sich bringen würde. Bereits im Dezember war der Beschluss über die Aufstellung eines Bebauungsplanes gefasst worden. Knackpunkt war die Erschließung des Bereiches. Nach umfangreicher Diskussion und Appellen der Einwohner hatte der Bauausschuss dem Investor bereits die Entscheidung mitgeteilt, dass eine zweite Zufahrt dauerhaft zu schaffen sei. Diese allerdings, so heißt es in einem Antwortschreiben der Firma Team-Massivhaus GmbH, sei nicht zu gewährleisten. Eine zweite Zufahrt über den Stettiner Weg sei lediglich eine Notstraße für Feuerwehr und Rettungswagen sowie im Falle der Sperrung der Ostlandstraße möglich. „Sollte die Gemeinde weiterhin eine zweite dauerhafte Zuwegung fordern“, sehe sich die Firma gezwungen, von dem Projekt Abstand zu nehmen. Wie es nun weiter geht mit den Bebauungswünschen der Grundstückseigentümer, mit denen Investor und Gemeinde Gespräche über Alternativen geführt hatten, bleibt abzuwarten. Die Straßensanierung ist weiter ein Dauerbrenner. Die zwei letzten wassergebundenen Straßen (Lammertzweg und An der Mühle) werden dieses Jahr erneut mit Granulat aufgefüllt und damit grob repariert. (Kosten rund 30 000 Euro). Die Straße Steinkamp wird ebenfalls in diesem Jahr saniert (100 000 Euro). Für 2016 steht der Schwanenweg auf ganzer Länge auf dem Sanierungsprogramm. asc

Quelle: Kieler Nachrichten

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