"Hasso-Inkasso"?

Na, wer wird denn da den Dackelblick aufsetzen? Trotz Erhöhung der Hundesteuer werdet Ihr Zwei immer noch genug Futter bekommen. Foto Stoltenberg

Nein, die Laboer müssen sich nicht dafür schämen, dass Gemeindevertreter oder Besucher schon mal aus Begeisterung vom Thema abschweifen. In keiner anderen Gemeinde gibt es Finanzausschüsse zu scheinbar trockenen Themen, die plötzlich durch drollige Fragestellungen einen ungemein hohen Unterhaltungswert entwickeln. Wo sonst würde ein Vertreter der GAL dem Herrn Amtsdirektor diese Frage stellen: „Ist ein Hund, der angeleint an eine Straßenkante kotet, eher dem ruhenden oder fließenden Verkehr zuzurechnen?“ Da man aber selten Hunde mit Knöllchen am Halsband antrifft, ist dieses Problem eher eine Frage der Abfallbeseitigung. Und, nächste Frage: „Was macht man, wenn man auf einen Hundehalter ohne Hundekotbeseitigungsbehältnis trifft? Der Sinn für Gerechtigkeit sagt: Ansprechen und auf das Vergehen hinweisen. Der gesunde Menschenverstand entscheidet erstmal, wie die Angriffsbereitschaft von Hund und Herrchen einzuschätzen ist. Um mehr Hunde offiziell zu registrieren, könnte, so ein Vorschlag, ein Sicherheitsteam in Laboe die Hunde-Runde machen. Man stelle sich vor: Die bullige Paarung Dimitri und Arnold von „Hasso-Inkasso“. Und nur in Laboe kommt es vor, dass die SPD angesichts des abgelehnten Wirtschaftsplans die LWG fragt, ob sie „so lange Weihnachten gefeiert hat und deshalb keine Zeit hatte, sich mit dem Plan zu beschäftigen?“ Die nichtsnutzigputzige Antwort der LWG: „Es geht Euch gar nichts an, wie wir unsere Freizeit verbringen.“ Die CDU fordert, dass Laboes Einnahmen gesteigert werden, damit man nicht immer nur das Tafelsilber verkaufen muss. Um, wie es so schön heißt, „höhere Einnahmen zu generieren“, könnte man, so ein inoffizieller Vorschlag von Wir für Laboe und ein hiermit offizieller vom Probsteier Herold, für bestimmte Ausschusssitzungen mit einem hohen Unterhaltungswert Eintritt verlangen.

Quelle: Probsteier Herold

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