Laboer Jugendwehr probte mit zahlreichen Aktionen den Ernstfall

Neuer Vorstand der Laboer Jugendfeuerwehr (von rechts):Gruppenleiter Tobias Ulrich, Tobias Bayerer, Marc Reimers und Tjark Freis. Nicht im Bild: der stellvertretende Gruppenleiter Florian Zinda. Foto: Stoltenberg

 

Laboe (pst) Dass auch beim Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehr Laboe niemals Langeweile aufkommt, zeigte sich jüngst auch bei der Jahreshauptversammlung der Jugendwehr. Die konnte im vergangenen Jahr wieder einige Erfolge und lehrreiche gemeinsame Unternehmungen verzeichnen. Aber erstmal ging es darum, eine geringfügige Niederlage zu verkraften. Denn beim Spielenachmittag mit der Jugendwehr Brodersdorf ging der Pokal an die Brodersdorfer. Die Laboer sind aber fest entschlossen, den Pokal wieder ins Ostseebad zu holen. Ein besonderer Höhepunkt und ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes war wieder das Maifeuer neben dem UBoot. Das lockte in diesem Jahr wieder einige hundert Besucher an und verlief völlig harmonisch. Zusammen mit den Wendtorfern wurde für die Leistungsspange geübt. Die ist eine Art Gesellenprüfung für Mitglieder von Jugendwehren ab einem Alter von 15 Jahren. Dabei gilt es, diverse Aufgaben unterschiedlicher Art zu lösen. Die Leistungsspange ging im vergangenen Jahr an Niklas Lauer. Beim Schlauchbootwettbewerb in Eutin sicherte sich die Laboer Jugendwehr einen guten zweiten Platz. Aber, wer so viel in der Freizeit leistet, muss schließlich auch mal die Seele baumeln lassen. Ein Besuch in der Seehundaufzuchtstation Friedrichskoog stand ebenso auf dem Programm wie ein Zeltlager und eine gemeinsame Kutterfahrt. Den Nachtmarsch der Jugendwehren hatte die Laboer Wehr 2013 gewonnen. Im vergangenen Jahr fand die Nachtwanderung im Ostseebad statt und trotz Heimvorteils landeten die Mitglieder der Laboer Jugendwehr „nur“ auf Platz zwei, sind aber fest entschlossen, wieder die Spitzenposition einzunehmen. Und dann ging es bei der Jahreshauptversammlung um die aktuellen Zahlen: Die Laboer Jugendwehr hat derzeit 22 Mitglieder, eines davon weiblich. Alle Nachwuchsfeuerwehrleute hoffen jetzt, dass sie in diesem Jahr wieder Zuwachs bekommen. Denn zu tun gibt es genug, und auch der Spaß darf nicht zu kurz kommen. 2014 absolvierten 16 Mitglieder einen 16-stündigen Erste-Hilfe-Kursus, eine Leistungsspange wurde erfolgreich bestanden. Zwei Mitglieder der Jugendwehr nahmen an einem dreitägigen Jugendgruppenleiter-Seminar teil. Die Dienstbeteiligung lag im vergangenen Jahr bei guten 88,2 Prozent, 2013 waren es noch 87,4 Prozent. 2014 hat der Feuerwehr-Nachwuchs 2.636 Stunden abgeleistet. Und auch im laufenden Jahr sind wieder viele lehrreiche und spannende Aktionen geplant.

Quelle: Probsteier Herold

 

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