Die Laboer organisieren ihre Flüchtlingshilfe am runden Tisch

Die Laboer organisieren ihre Flüchtlingshilfe am runden Tisch Laboe. Schleppend und etwas zäh, aber am Ende mit einem guten Ergebnis tagte der erste „Runde Tisch Flüchtlinge“ in Laboe. Aus einem Kreis von etwa 60 Menschen kamen viele Fragen, aber auch eine vielfältige Hilfsbereitschaft. Ein dreiköpfiges Organisationsteam koordiniert nun die weiteren Hilfen. Es dauerte eine Weile, bis klar war, dass es nicht um die Beschaffung von Wohnraum oder das Sammeln von Möbeln geht, sondern um „das menschliche Miteinander“, wie Volkmar Heller, Initiator und Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Soziales, Kultur und Sport, das Ziel definierte. Am Ende der Veranstaltung fanden sich mit Claudia Bern (LWG), Kai Rönnau (Grüne) und Heidrun Stenvers (Förderverein Freya Frahm-Haus) ein Team, das in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Hilfsangebote und Bedarf zusammenbringen will. „Es gibt viele Angebote. Die wollen wir erst einmal thematisch ordnen und sehen, wo noch Verstärkung gebraucht wird“, sagte Claudia Bern. Volker Arp und Nico Meller von der Freiwilligen Feuerwehr Laboe boten an, in ihren Reihen die Flüchtlinge aufnehmen zu wollen, sie einzubinden in gemeinsame Treffen und appellierten auch an andere Vereine: „Nehmt sie doch einfach an die Hand“, sagte Arp. Karin Nickenig, die den Förderverein Freya- Frahm-Haus vertrat, bot regelmäßige Treffen mit einem Dolmetscher an, um „Wünsche, Sorgen und Nöte der Menschen zu erfahren“. In Laboe leben 16 Flüchtlinge. Wie Volkmar Heller sagte, gehe es nun vornehmlich um die Menschen, die noch vom Amt Probstei zugewiesen werden. Dabei sei vorhandener Wohnraum das Hauptkriterium, erklärte er. Insgesamt leben derzeit 102 Flüchtlinge in der Probstei.

Quelle: Kieler Nachrichten 

 

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