Bis 2018 ist der Seniorenbeirat erst einmal Geschichte

Die Mustersatzung des Landesseniorenbeirates wurde in vielen Punkten verändert und auch Vertreter aus Vertretung oder Partein sollten Mitglied des Seniorenbeirates werden. Wegen dieser und anderer Gründe verwarfen die Herren Scheffler und Röttgering ihren

 

Laboe (pst) Das Interesse der  Laboer war groß: Viele waren  in die Cafeteria gekommen, um  einen Beitrag dazu zu leisten,  Flüchtlingen und Asylsuchenden  den Aufenthalt in Laboe so  angenehm und erträglich wie  möglich zu gestalten. Im Ausschuss  für Bildung, Soziales,  Kultur und Sport (BSKS) war  ein entsprechender grundsätzlicher  Beschluss gefasst worden.  Denn auch in Laboe ist damit  zu rechnen, dass die Zahl  der Flüchtlinge und Asylsuchenden  aus Krisengebieten  aller Art in Zukunft deutlich  zunehmen wird. Eingeladen  zum Runden Tisch hatten Wilhelm  Kuhn, Wiebke Eschenlauer  und Volkmar Heller.  Wie es aber bei so manch einer  offiziell einberufenen Gesprächsrunde  so ist, geriet die  Diskussion über Strecken  reichlich langatmig und theoretisch.  Nachdem sich alle Anwesenden  einzeln vorgestellt  hatten, ging es darum, eine Liste  jener Aktivitäten im Zusammenhang  mit den zu erwartenden  Neu-Laboern abzuarbeiten,  die die drei Organisatoren  im Vorfeld erarbeitet hatten.  Immerhin durfte man erfahren,  was man unter Flüchtlingen  und Asylsuchenden zu verstehen  hat und dass der vorhandene  Wohnraum ein entscheidendes  Kriterium ist. Die  meisten Flüchtlinge und Asylsuchenden  kommen derzeit aus  Syrien, dem Iran, aus Eritrea  und Afghanistan. Über welchen  Zeitraum sie in Schleswig-  Holstein bleiben wollen,  kann man derzeit noch nicht  sagen. 102 Menschen aus Krisengebieten  sind derzeit im  Amtsbereich Probstei untergebracht,  16 in Laboe, die meisten  in Schönberg. Bei der Unterbringung  will man in der Probstei  aber möglichst auf Gemeinschaftsunterkünfte  verzichten.  Denn in anderen Bundesländern  hat man mit denen  alles andere als gute Erfahrungen  gemacht. In Laboe wurden  die 16 Flüchtlinge und Asylsuchenden  in größtenteils möblierten  Wohnungen untergebracht.  Eine Laboerin betreut  schon seit einiger Zeit ein Ehepaar  aus Mazedonien und berichtete  über ihre Erfahrungen.  Viele der Anwesenden bekundeten  ihr Interesse, sich wie  auch immer einzubringen. Und  Möglichkeiten gibt es viele: ob  als Kümmerer, Sprachpate  oder einfach als jemand, der die  Menschen auf Amts- oder Arztgängen  begleitet. Es wurde  vorgeschlagen, gerade jugendliche  Zuwanderer in Vereine  oder die Freiwillige Feuerwehr  einzubinden. In der Volkshochschule  lernen bereits einige der  Flüchtlinge und Asylsuchenden  Deutsch. Wobei die sprachlichen  Voraussetzungen sehr  unterschiedlich sind. Denn  während manche Sprachschüler  neben ihrer Muttersprache  auch etwas Englisch sprechen,  sind auch jene unter den vhs-  Schülern, die erstmal grundsätzlich  Lesen und Schreiben  lernen müssen. Als es schließlich  um Möbelaufbau und Anschaffung  von Gebrauchtfernsehern  ging, machte Volker Arp  seinem Unmut Luft. Arp:  „Willkommenskultur ist ein  furchtbares Wort. Wir sollten  jetzt einfach auf die Menschen  zugehen und sie unterstützen.  Es geht hier um Menschlichkeit.“  Andere Gemeinden hätten  schon vorgemacht, wie man  einfach und vor allem unbürokratisch  auf Flüchtlinge und  Asylsuchende zugeht, um sie  tatkräftig zu unterstützen. In  die gleiche Kerbe schlug auch  Nicolai Meller, dem die ganze  Diskussion zu theoretisch geriet.  Meller: „Es geht doch  nicht darum, ihnen alle möglichen  Gänge abzunehmen, sondern  sie anzuleiten.“ Volker  Arp gab außerdem zu bedenken,  dass viele Menschen aus  Krisengebieten schwer traumatisiert  seien.  Nach wortreichem Auftakt  wurden schließlich doch Nägel  mit Köpfen gemacht. Denn  Claudia Bern (LWG), Kai Rönnau  (GRÜNE) und Heidrun  Stenvers (Förderverein Freya-  Frahm-Haus) bildeten ein  Team, das zusammen mit der  Gemeinde alle Aktionen rund  um Flüchtlinge und Asylsuchende  bündeln will.  Quelle: Probsteier Herold 

 

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